Tag Archives: Musik

Accidentally In Love

Ungefähr seit ich in der Oberstufe war, also 2003, habe ich eine Art Dauerabo für die jeweiligen Bibliotheken der Städte, in denen ich lerne, studiere oder arbeite. Das fing in Wiesbaden mit der Stadtbibliothek und deren extra Musikbib an, weitete sich über die Bib der Uni Mainz aus bis hin zur Stadtbibliothek Braunschweig, deren Jahresbeitrag ich letztes Jahr von der Stadt als Neubürger geschenkt bekommen habe.

Ich liebe Bibliotheken!

Nicht nur, dass man tolle Kunstbände ausleihen kann, die man sich sonst nie kaufen oder leisten lönnte/würde, nein. Es gibt auch CDs. Und so lernt man Musik kennen, die man evtl. nie oder verspätet kennengerlent und lieben gelernt hätte.

Klar: Man leiht sich Sachen aus, von denen man weiß, dass sie gut ist. Z.B. ein Live Album von Portishead, von dessen Extistenz man noch nicht mal geträumt hätte, oder es gibt CDs, die einen optisch ansprechen.

Das Artwork ist eine sehr sehr wichtige Sache bei CDs, langweilgie Titel (wie z.B. ein Song als Albumtitel-GÄHN) oder langweilige Artworks gehen eigentlich gar nicht bei mir. Deshalb stöbere ich auch gerne die Regale durch und greife eine CD, die mir vom Artwork her gefällt und höre sie mir an.

Selten ist es der Fall, dass mich die Musik gar nicht anspricht, häufiger, dass ich sie mag, dann widerrum seltener, dass ich sie beginne zu lieben. 3 Dieser Bekanntschaften stelle ich nun vor.

So erging es mir bei meiner ersten Errungenschaft a la “Ich leih mir die CD aus, weil sie so toll aussieht” mit Calexico und deren “Feat of Wire”. Ich liebe dieses Album, ist immer noch eins meiner Lieblingsalben und die Band ist auch super.

Die zweite CD die mir zufällig in die Hände fiel war die selbstbetitelte von “Broken Bells”, auf dessen Cover mich ein pinkfarbener Ballon/Lampenschirm/Planet/Whatever anschrie.
Ich nahm sie in die Hand, legte sie wieder weg und nahm sie zum Glück doch wieder in die Hand und mit nach Hause und hörte und hörte und hörte… dass das der Sänger der Shins in einem Nebenprojekt mit dem Produzenten der Gorillaz ist!!! Wahnsinn was ein Zufall, die Shins sind ja auch eine mir sehr liebe Band und ich war sofort begeistert, als ich James Mercers Stimme endlich erkannt hatte.

Die neuste Errungenschaft durch ein interessantes Artwork war die Platte Manafan von David Sylvian, einem experimentierfreudigem Musiker, sagen wir mal so. Ich sehe grad durch ein Onlinelexikon, dass er der Sänger der englischen Band “Japan” war und seit 1984(!!!) solo unterwegs ist. Die Platte die mir zu Händen liegt ist allerdings von 2009. Er hat bereits 14 Soloalben gemacht und noch einige dazu mit Japan… Krass. Ihn zu beschreiben wäre unmöglich für mich, ich glaube auch, dass einige von euch die Musik nicht mögen würden, aber sie ist mal was anderes und nicht langweilig, ich finde sie sehr interessant und spannend. (Letztes Jahr brachte er noch eine CD heraus mit dem Titel “Sleepwalkers”, klingt interessant und Artwork find ich auch ok [eine nackte Frau mit einer Art Katzen/Batmanmaske plus weißem Schleier].

Sei mutig und kauf/leih nach deinem Auge aus, nicht nur, ob dir die Band/der Musiker dir was sagt und lerne selbst neue Musik kennen!

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music writes my life

Also man kann sagen, was man will, aber dass Musik nicht zu unserem Leben gehört, ist einfach eine kackdreiste Lüge. Musik schreibt und prägt das Leben, untermalt es in den richtigen Stellen, puts you up and brings you down… Das erste Mal ist mir das so richtig aufgefallen im Frühjahr 2007, als ich mti Areeg Autogefahren bin (einmal Moers und zurück) und einfach alles passte wie die Faust aufs Auge.

Ich könnte mittlerweile ein Buch, oder zumindest eine Novelle, drüber schreiben, was für “Zufälle” die Musik in meinem Leben geschrieben hat… Ein sehr präsentes Lied zur Zeit ist definitiv “500 Miles” von den Proclaimers.

Ein weiteres Lied wurde mir gestern Abend im Radio präsentiert, kaum war ich allein in meinem Auto und von einem sehr langen Wochenende zuhause… Das Lied heißt “Welcome Home” und ist von Radical Face, einem amerikanischen Singer/Songwriter, der auf seiner offiziellen Homepage auch viele Lieder zum kostenlosen Download anbietet… Ich mag es sehr, und das Video mag ich auch!

Musik verbindet Menschen (die Donots bei Lu und mir), schweißt Freundschaften zusammen, erinnert dich an bestimmte Ereignisse oder Menschen, schlägt dir ins Gesicht oder baut dich auf… Es ist das Großartigste, was das Leben zu bieten hat, und ja! Nietzsche hat Recht, wenn er sagt:

“Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum”

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Blog is all around me I feel it in my toes

dieses kleine Päckchen erhielt ich diese Woche, der Hauptinhalt war eine Einwegkamera eines Drogeriemarktes, die in einer Blogaktion vom stiller (siehe: pointing at the stiller) in Deutschland und sogar Europa herumgeschickt wird. Das Päckchen für mich kam frisch aus London mit Londoner Süßigkeiten, ich probiere mal die Schoki, links aus dem Bild…yeah… schmeckt nach Freiheit :) vielen Dank, Leonie! Gestern hab ich die Kamera weiter nach Essen geschickt, ich bin SEHR gespannt, was für Bilder am Ende herauskommen… Verrate natürlich nicht, was ich geknipst hab.

Dann kann ich ja noch endlich von meinem kurzen Berlin/ Potsdam Aufenthalt berichten.
Ich bin Freitag mittags losgefahren und hab eine Mitfahrerin mitgenommen (ohne Mist, entweder schreib ich n Buch über MFGs oder mach einen extra Blog!), wir hatten sehr viel Spaß und kamen tatsächlich an unserem Ziel (Berlin Mitte!!!) an… eine Stunde ab dem Ortseingangsschild in Berlin rumgurken geht glaube ich noch, dafür dass wir kein Navi, keine Karte, ganz einfach: keinen Plan hatten, gings echt schnell (und wir kamen noch an einer Demonastration gegen den Ausbau der A100 vorbei!)

Ich dann auch die Zionskirchstraße und meine Übernachtsungsmöglichkeit gefunden und direkt Burgeressen mit den Jungs, einen Schnelldurchlauf eines Splatterfilms sehen (lol- Vampire Girl vs. Frankenstein Girl, großes Kino!), dann wieder in Berlin rumlaufen und Fotos knipsen, dann noch Oscarabräumer des Jahres 2010 sehen und pennen.

Am morgen los auf die Kastanienallee im Lieblingscafe von Lu süß Frühstücken :) Hach, also ich liebe das kleine Cafe ebenfalls! Das süße Frühstück war total geil: Toast, zweimal Butter, Marmelade, Frischkäse (frisch!!!!), und ganz viel verschiedenes Obst… Zwar nicht mordsmäßig viel, aber der Geschmack is der Hammer!Als musikalische Untermalung lief “Seabear”, tolle Band!



Noch Farbe vom Streichen auf dem Tisch


Schande auf mein Haupt! Ich hab Croissant und Honig vergessen!


Das Klo (auch eine Reihe wert: Berliner Cafe/Club/Bar Klos)

Auf der Kastanienallee treffe ich zufällig meine Mitfahrerin, Berlin is halt auch nur n Dorf ;) Und gleich danach den Sänger von Klez.e mit Hut und Aufnahmegerät oder so (irgendwas HiFi mäßiges auf jeden Fall)


Der “fabelhafte Welt der Malin” Fotoautomatreparateur


Gueriuella Gardening??


Trendiges Mädchen, bestimmt erst 12, aber voll cool!

Dann eiter rumlaufen Richtung Rosenthaler und in 2nd Hand Läden NIX NIX NIX finden und NIX NIX NIX kaufen :( schade, wollte n Hut!


Mitten auf de Straße stehend, knips!

Als das Wetter schlechter wird begebe ich mich zu Justus Jonas und wir beide fahren nach Potsdam… Mensch, selbst der Weg kostet mich echt einiges an Zeit und Nerven… Merke: Nie mehr nie mehr mit dem Auto nach Berlin rein, eine reine Qual. (außer vllt zum Flohmarkt am Mauerpark, wenn man etwas mehr kaufen möchte)


für Marius: der Potsdamer Platz

So…. Vorspulen zum Abend: Lu und ich haben mittlerweile eine richtig geile Brockolisuppe gekocht und basteln gerade an Büchern… Sie hat mich dazu inspiriert ein “Lookbook” zu machen… Sprich über meine komplette musikalische Tätigkeit, is noch nich viel drin, ich weiß auch nich, wie es wachsen wird, aber ich mag es ;) Hab außen Stoff draufgeklebt und mit Buchringen, die man immer wieder öffnen und schlißen kann, werden die Seiten gehalten :)

So das wars dann aber auch, bald kommen Aufnahmen von mir, also richtige, ohne Webcam ;)

lg

MJ***

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