Strand

Ein Typischer Sommertag an der Ostsee.

Hannes ist mal wieder viel zu spät dran, sein Freund Peter wartet schon lange auf ihn, deshalb rennt Hannes mit einem Affenzahn über Düne und Strand, um so schnell wie möglich zu seinem Freund zu kommen.

>> Peter! Peter! Ich bin da!<<, ruft Hannes aus ganzer Kraft, doch Peter scheint ihn nicht zu hören, vielmehr, er ignoriert ihn, aus Trotz.

>> Peter! Ich bin da! Dreh dich doch mal um!<<

Dann dreht sich Peter um und schreit: >> Du hast gesagt, dass du heute pünktlich kommst, heute zu meiner Hochzeit!<<

>> Ich weiß, dass ich spät dran bin, aber es hat doch noch gar nicht angefangen, sieh doch, dein Vater ist auch noch nicht da.<< Hannes zeigt auf den leeren Sand, als ob er wirklich eine Gemeinde sehen würde.

>> Hannes, der ist doch schon längst dich suchen gegangen, jetzt muss ich ihn suchen, och man Hannes. Kannst du nicht einmal pünktlich sein?<<

>> Wie sieht es mit der Burg aus?<<

>> Wurde eingenommen. Auch weil du zu spät bist, alles ist zu spät!<< Peter zeigt traurig auf einen Sandhaufen, der wohl mal eine Burg war.

>> Oh Mann, das tut mir so Leid. Ist wieder alles ok?<<, fragt Hannes schuldig.

>> Na gut, aber nur, wenn du dich besserst. Die Hochzeit kann warten, wir müssen eine Burg bauen.<<

Die beiden Jungen hatten die wichtige Zeremonie vergessen und knieten sich in den Sand und bauten mit ihren bloßen Händen ihr Meisterwerk.

>> Diesmal eine, soooo groß, wie wir sie nicht mal erträumen würden.<< sagte Peter.

>> In Ordnung.<< stimmte Hannes zu.

Erst zogen sie die Grenzen für die Burg, na klar, eine Burg ohne Grenzen wäre ja ein Land, also Grenzen gezogen, und sogleich der Burggraben geschaufelt. Natürlich durfte Wasser im Burggraben nicht fehlen, aber an Wasser fehlt es an der See ganz und gar nicht.

Als sie gerade damit fertig waren und sich an die wahre Burg wagen wollten kam Hannes Mutter sehr besorgt zu den beiden Jungen, erzählte wirres Zeug und nahm beide mit nach Hause.

>> Mama, wir haben grad so schön gespielt.<<

>> Kinder, ihr dürft nie wieder alleine raus, habt ihr verstanden?<<

>> Mama, was ist denn los?<< fragt Hannes, er hat seine Mutter seit Wochen nicht mehr so erlebt, genau gesagt, nicht mehr so seit Mai.

 

Gelangweilt saßen Peter und Hannes in der Stube und schälten die paar Kartoffel, die Hannes Mutter von ihren Nachbarn geschenkt bekamen, als Gegenleistung für die Eier, die sie immer ihren Nachbarn gab. Als Hannes Mutter gerade zur Tür hinaus ist, um den Hühnern die Schalen zu geben, ergreift Peter die Gelegenheit und flüstert ihm zu:

>> Meinst du, meine Mama ist auch so?<<

>> Was meinst du?<< fragt Hannes.

>> Na ich meine, ist meine Mama auch so fürsorglich um mich? Ich hab das noch niiiie erlebt.<<

>> Na klar ist sie das. Jede Mutter ist das.<< Hannes beruhigte seinen Freund, das konnte er gut, denn er war ja schließlich auch zwei Jahre älter als er. Als Hannes Mutter wieder reinkommt nimmt er sich ein Herz und fragt: >> Mama, warum hast du uns so schnell geholt? Doch nicht, um Kartoffeln zu schälen?<<

>> Nein, mein Lieber. Aber du verstehst nicht, was zur Zeit vor sich geht. Es ist überhaupt schwer für mich, alles zu verstehen.<< Diese Antwort akzeptierte Hannes, nun gut, er musste sie akzeptieren, da seine Mutter es überhaupt nicht leiden konnte, wenn er immer weiter nachhakt. Außerdem hatte sie es auch schwer: Vater war vor zwei Jahren in Russland gefallen und Nele und Henning sind sehr früh Entnazifiziert worden, was das heißt, weiß Hannes noch nicht.

>> Mama, wann dürfen wir wieder raus?<< fragte Hannes nun doch.

Die Mutter wird sichtlich nervös und wütend: >> Ich sagte dir bereits nur mit Erwachsenen, nur mit mir oder Peters Eltern, mit niemand anderem, hast du mich verstanden?<<, sie schrie beinahe, und das beinahe schreien war noch viel schlimmer als das normale Schreien.

 

An einem Nachmittag ein paar Tage später konnten die beiden endlich wieder an den Strand und Burgen bauen, Peters Vater wollte sowieso spazieren gehen und konnte so auch auf sie aufpassen.

>> Aber Papa, du darfst nicht zuhören, was wir bereden, ja?<<

>> In Ordnung, mein Sohn.<< Also ging er hinkend am Strand auf und ab, immer in Reich- doch nicht in Hörweite, so dass die Jungen doch ungestört philosophieren konnten.

>> Wo haben wir vorgestern aufgehört?<< fragt Peter.

>> Na beim Graben, aber den können wir vergessen. Schau ihn dir mal an!<<

>> Ja, ich sehs. Furchtbar traurig. Warum muss das Meer aber auch immer alles zerstören?? Fangen wir an?<<

>> Da fragst du noch?<<

Und wieder machten sich die beiden besten Freunde ans Werk. Sie bauten und bauten und verbrachten den ganzen Nachmittag damit die Burg, die Größte ihres Lebens zu bauen.

 

>> Erinnerst du dich noch, als wir endlich unsere erste fertig hatten?<<

>> Das war doch, als dein Vater mit uns am Strand war, nicht?<< fragt Hannes.

>> Genau. Das war kurz vor seinem Tod…<<

>> Du hängst immer noch an ihm, oder?<<

>> Ja… weißt du, du weißt ja, wie es ist, einen Vater zu verlieren.<<, Peter sah in die Sonne, um zu lächeln, doch zum Lachen war ihm nicht zu Mute.

>> Nein, das weiß ich nicht, meinen Vater hab ich nie erlebt, und als er starb, war er nicht bei uns. Aber der Tod deines Vaters war beinahe der Tod eines Vaters für mich, du verstehst?<<

>> Klar, Bruder!<< antwortet Peter.

>> Die Sonne geht bald unter.<< bemerkt Hannes.

>> Willst du schon gehen?<<, fragt Peter, etwas ängstlich.

>> Nun ja, du kennst meine Mutter<< Hannes lacht >> Sie mag es immer noch nicht, wenn ich nach Sonnenuntergang noch draußen bin.<<

>> Aber wir wollen doch sehen, wie die Wellen die Burg zerstören, die Größte unseres Lebens.<<

>> Willst du wirklich zusehen? Ich meine, dann sehen wir es endlich und ich sag dir, das wird kein schöner Anblick.<<

>> Ich will es sehen.<<

>> In Ordnung, dann warte ich mit Dir.<< sagt Hannes und setzt sich wieder hin, der Sonne entgegenblickend.

>> Und? Was machst du nun danach?<< fragt Peter.

>> Ich weiß nicht. Vielleicht reisen, vielleicht arbeiten, vielleicht eine Familie gründen.<<

>> Das würd dir jedenfalls gut stehen.<<

>> Meinst du? Ich und Kinder?<<

>> Du kannst jedenfalls mit kleinen Geschwistern super umgehen. Sag mal, du musst doch Pläne haben!<<

>> Die Flut kommt.<< und tatsächlich, das Meer stieg an, das Wasser kam der Burg immer und immer näher. Peter fing an laut aufzuschreien, wollte das Meer aufhalten, aber wie Hannes sagte, dies konnte er nicht und er konnte es auch nicht ertragen, seinen Freund so leiden zu sehen. Er packte ihn, rannte einige Meter von der Burg weg, die im selben Moment zerstört wird und legt sich mit ihm auf den Rücken in den Sand. Und gleich fangen die beiden an lauthals zu lachen.

Sie lachten und lachten und konnten sich gar nicht mehr einkriegen vor Lachen.

>> Siehst du, ich sagte doch, du hälst das nicht aus.<<

>> Ich? Ich? Wer hat mich denn von da weggezerrt? Du! Ich wär da weiterhin geblieben.<<

>> Wärst du nicht!<<

>> Oh doch!<<

>> Nein!<<

>> Doch.<<

>> Warum machen wir das?<<

>> Was meinst du, Peter?<<

>> Na, warum bauen wir Sachen, die kurz darauf zerstört werden?<<

>> Weil wir Spaß dran haben.<<

>> Nein, das kann nicht alles sein.<< Nicht alles? Was denn noch? Hannes weiß nicht, worauf sein Freund hinaus will.

>> Ich mein, wir hätten es auch einfach sein lassen können. Es war immerhin sinnlos- keine Spur mehr da!<< sagt Peter, nun mit Tränen in den Augen.

>> Aber was hätten wir denn tun sollen, Peter? Sand wird nun mal weggespült, und wenn wir Burgen an den Dünen bauen, da halten die doch nicht.<<

>> Du verstehst mich nicht.<<

>> Da geb ich dir leider recht.<<

>> Ich mein, wir haben nichts für die Ewigkeit geschaffen.<<

>> Peter, ich bitte dich!<< Hannes setzt sich auf. >> Was hast du denn? Das war nicht sinnlos?<<

>> Ach nein, und wofür war es gut?<<

>> Für uns! Für unsere Freundschaft! Stell dir mal vor, uns beide ohne das Meer, den Strand, die Burgen!<<

Peter schwieg für eine lange Weile und die Stille wurde so laut, dass Hannes es nicht länger aushält, steht er wütend auf und macht sich auf den Nachhauseweg.

Peter blieb, drehte sich gen Meer und weinte, wie er es so oft tat, wenn er an das Meer nur dachte.

 

Hannes drehte sich nicht noch mal zu seinem Freund um, auch er hatte Tränen in den Augen- verfluchte Sensibilität!

 

Peter starb an Herzversagen im Alter von nur 66. Er hinterließ zwei Kinder und eine liebenswürdige Ehefrau, Madga, die Hannes von dem Tod seines Freundes berichtet.

Daraufhin tut Hannes, was er nur für Peter tun wollte: er verfasste einen Nachruf, der jedoch niemals veröffentlicht werden sollte, dafür war er zu persönlich. Er zeigte ihn noch nicht mal Magda oder den Kindern, er behielt den Nachruf wie einen Schatz, immer etwas Sand dabei.

Zur Beerdigung erschien Hannes, wie immer, zu spät, die Zeremonie in der Aussegnungshalle hatte längst begonnen, er wollte nicht stören, wartete draußen, bis die Trauernden hinauskamen um ihren Peter nun zu begraben.

Es war ein langer, mühseliger Weg zum Grab von Peter, Hannes wollte unbedingt einer der Sargträger sein, dafür war er zeitlich genug gekommen- Peter hätte es ihm nie verziehen, wenn er das verpasst hätte, und Hannes muss bei diesem Gedanken anfangen zu grinsen. Direkt neben Peters Vater, der auch ein Vater für Hannes war, war ein Grab freigeschaufelt für Peter- endlich konnte er seinem Vater wieder nah sein.

 

Lene fragt Hannes, als er am Abend wieder nach Hause kommt mit dem Zug, wie es gewesen war, und Hannes antwortet nur mit einem Kopfschütteln- er kann es immer noch nicht fassen, dass sein Freund tot und er immer noch am Leben war, immerhin ist er schon 68 und er könnte auch jede Minute tot umfallen. Frauen verstehen so was einfach nicht.

>> Hannes, warum redest du nicht mehr mit mir? Ich bin deine Frau.<<

>> Bitte, Lene, ich brauch einfach nur meine Ruhe.<<

>> Schön, die kannst du haben, wenn du tot bist, jetzt will ich Einzelheiten.<<

>> Bitte, was soll ich Dir denn erzählen? Begraben hammse ihn, neben seinem Vater.<<

>> War es denn schön?<<, versuchte sie ihn zu beruhigen.

>> Was, in Herrgottsnamen soll denn an einer Beerdigung schön sein?<<

>> Ich will, dass meine Beerdigung schön ist, und du denkst, dass sie schön ist.<<

>> Hör mit dem Thema auf.<<

>> Du verdrängst dieses Thema seit eh und je. Wir müssen darüber sprechen.<<

>> Ich hab genug heute vom Tod gehabt, verstanden?<<, Hannes steht wütend vom Küchentisch auf und geht, ohne Abendbrot, zu Bett.

 

Die erste schöne Beerdigung, der er beiwohnt, ist die seiner Enkelin, Tochter von seinem Sohn Malte. Es war kein schöner Tod, aber eine schöne Beerdigung.

Astrid hatte einen Motorradunfall und war auf der Stelle tot. Ihre schwarzen Haare zeigten weiße Stellen auf und ihr Gesicht war blässer denn je.

 

Ich traf ihn einige Jahre später, 12 Jahre nach Peters Tod, ich sah ihn alleine in der Stadt umher irren.
Erst ging er langsam vor mir, eine Stofftasche in der rechten Hand, nichts in der linken. Und sein Weg schien auch ins Nichts zu führen. Als ich ihn mit meinem Tempo einholte wagte ich einen Blick auf ihn- oh ja, er hatte Tatsächlich Ähnlichkeit mit meinem Opa, obwohl viele alte Männer Ähnlichkeiten mit meinem Großvater aufweisen.

Es war Weihnachten.

Ich tat so, als ob ich ins Kaufhaus gehen würde, ich versteckte mich hinter einem Fenster, wodurch ich ihn beobachten konnte. Er ging immer noch sein gewohntes Tempo- an was mag er wohl denken? Er blieb vor den fünf kleinen Zirkushunden stehen und beobachtete ihre kleinen Tricks, er schien nicht beeindruckt zu sein, aber gelangweilt sah er auch nicht aus- es schien, als ob er sich an irgendetwas erinnern würde, nur an was? Sein Blick schweifte durch die Menge, die ebenfalls die Hunde bestaunte, und er erblickte mich! Er bemerkte, dass ich ihn beobachtete! Und er ging weiter, ich ihm also hinterher, natürlich.

Ich wollte hinter sein Geheimnis kommen, aber was sollte ich schon großartig sagen? Sie scheinen, als ob sie ihre Frau verloren haben, kann ich was für sie tun?- sicher nicht! Ich schlich ihm nach, und als er auch dies bemerkte schrie er mich plötzlich an:

>> Was wolln se denn von mir? Mein Geld? Könnse ham!<<

>> Es tut mir Leid, wenn ich sie verwirrt habe.<<

>> Junges Fräulein, sie haben mich nicht verwirrt, sondern obduziert- sind wir hier bei der Stasi?<<, oh ein alter DDR-ler. >> Nein, ich war nicht in der DDR.<< Kann Hannes etwa auch noch Gedanken lesen?

>> Sie erinnern mich einfach an jemanden.<<

>> An wen, an ihren verstorbenen Großvater?<<

>> Wissen sie was, lassen SIE mich nun in Ruhe.<<

>> Das ist genau das, was ich will!<< und beide gehen völlig wütend in entgegengesetzte Richtungen, als die beiden merken, dass sie genau in die jeweils andere Richtung weiter müssen.

>> Wissen sie, sie erinnern mich zwar an meinen Opa, jedoch viel mehr an meine Oma, die seit Jahren Witwe ist- sie kamen mir einfach so einsam vor, als ob es ihnen nicht gut ginge.<<

>> Kindchen, meine Frau wartet mit dem Mittagessen auf mich.<<

>> Oh, Verzeihung.<<, wie konnte ich mich so irren? Warum denk ich direkt, wenn ich alte Leute sehe, die alleine unterwegs sind, dass sie Witwe oder Witwer sind?

>> Ist schon in Ordnung, Mädchen.<<, dies sagte er tatsächlich ohne Zynismus oder Sarkasmus, er meinte es ernst. >> Und du erinnerst mich auch an jemanden?<<

>> Ach ja, an wen denn, wenn ich fragen darf?<<

>> An meine Enkelin- sie starb vor 3 Jahren.<<

>> Oh, das tut mir Leid.<<

>> Braucht es nicht, du kannst ja nichts dafür. Sie hatte so schöne Haare wie du.<<

Ich errötete, zwar waren mir Komplimente für meine Naturschwarzen Haare bekannt, aber ich errötete doch immer wieder, vor allem bei der Kälte im Dezember.

>> Aber sie können mir nicht weismachen, dass es ihnen gut geht- irgendwas bedrückt sie doch auch.<<

Hannes wollte mir nicht antworten.

>> Ich meine nur: es ist Weihnachten, da passieren manchmal Wunder, man muss manchmal was wagen, um etwas zu bekommen, um etwas zu verdienen- egal was ihnen auf dem Herzen liegt, tun sie was dagegen!<< Ich lächelte und nickte, sah Hannes nie wieder.

 

Und tatsächlich habe ich, die ihn so sehr an seine tote Enkelin erinnert, dazu gebracht, zur Ostsee an diesem kalten Heilig Abend zu fliegen und Peter zu besuchen, wie ich das letztendlich geschafft habe, weiß ich nicht so genau.

Hannes geht schweren Mutes durch das schwere, schwarze Tor, das schon wieder seine Farbe verliert- das macht die Seeluft. Es wundert Hannes, dass es nicht regnet oder schneit, er hat tatsächlich einen Sonnentag erwischt, als er seinen Freund noch mal sehen will. Den Weg fand er schon immer schön und er kann sich noch ganz genau an ihn erinnern; es ist derselbe Weg, der zum Grab von Peters Vater führt. Hannes hat etwas in seiner Hand, dazu eine Prise Sand und hält beides wärmend in seiner Hand, er hält nichts vom Beten, tut es jedoch für Peter und spricht so zu ihm das, was er schon seit der Beerdigung ihm sagen wollte:

>> Erinnerst du dich, als wir noch Jungen waren? Und an der See die größten Burgen gebaut haben? Wie die Sonne langsam ging, und die Flut langsam kam? Und die Wellen ohne Gnade uns langsam alles nahmen? Wie wir versuchten, noch zu retten, was nicht zu retten war; mit solcher Leidenschaft gekämpft, so sonderbar… Geflucht und geschrieen und so chancenlos, uns keine Sekunde gefragt, was war mit uns los. Und als es dann vorbei war nur noch gelacht, uns schweißgebadet gefragt: was haben wir gemacht???

Wir konnten nicht gewinnen, konnten nur verlieren; Die Philosophen in uns begannen zu philosophieren: Warum man trotzdem etwas tut, auch wenn es sinnlos ist? Wenn du es doch besser lässt, wenn du vernünftig bist? Und wir saßen da und redeten, und die Sonne versank und wir kamen zu dem Schluss, den ich schon damals so klasse fand:

Was hätten wir denn tun sollen?

Vielleicht ist es manchmal falsch, gelassen zu bleiben, vielleicht ist es aber auch falsch, sich so zu entscheiden. Aber als wir zusammen nicht aufgaben; wir waren so stolz: kein blödes Na und und kein leichtes Was solls?<<
Hansen Band- Strand.

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